Die wirtschaftlichen Herausforderungen für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung könnten aktuell herausfordernder kaum sein. Zuerst die Corona-Pandemie, dann die gesprengten Lieferketten und eine stetig wachsende Inflation. Nur wenige Unternehmen schaffen es, aus der Krise gestärkt hervorzutreten. Einer der Ausnahmen ist das australische Mediatech-Unternehmen Aspermont, das für das Geschäftsjahr hohe zweistellige Zuwächse sowohl im Umsatz als auch in der Rentabilität vermelden und die Widerstandsfähigkeit seines Geschäftsmodells nachweisen konnte. Auch im laufenden Geschäftsjahr will der führende Mediendienstleister für die globale Rohstoffindustrie das Wachstum hochhalten und mit Investitionen aus dem organischen Cash-Flow die nächste Stufe zünden.
Die Energiewende erfordert mit Blick auf die mittelfristig angestrebte Klimaneutralität Milliardeninvestitionen der öffentlichen und privaten Hand. Wichtig dabei ist der uneingeschränkte Zugang zu wichtigen Rohstoffen, deren Knappheit sich durch die Corona-Pandemie und geopolitische Konflikte extrem verschärft hat. Durch die parallel eskalierende Inflation verteuern sich die Beschaffung und Produktion der wichtigsten Hightech-Güter erheblich, der andauernde Preisanstieg und zunehmende Handelskonflikte könnten die westlichen Industrien sogar in eine länger andauernde Rezession führen. Globex Mining hat die Herausforderungen erkannt und sichert sich seit vielen Jahren wichtige Liegenschaften, vor allem in Nordamerika, deren Jurisdiktionen eine sichere Ansiedlung von Bergbau-Industrien ermöglicht. Der Investment-Ansatz von Bergbaulegende Jack Stoch (CEO) ist dabei in der Branche einzigartig.
Durch Verzögerungen und Restriktion aufgrund der Corona-Pandemie verzögerte sich der globale Roll-Out der von dynaCERT entwickelten und patentierten HydraGEN-Technologie zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Diesen Leerlauf nutzte das Unternehmen jedoch, um neben der Verfeinerung der Technik den globalen Vertrieb aufzustellen. Zudem befindet sich dynaCERT beim Verified Carbon Standard-Programm von Verra, dem weltweit am weitest verbreiteten Programm zur Anrechnung von Treibhausgasen, kurz vor dem Abschluss. Damit wird dem Kunden ein geschlossenes Ökosystem geboten, was zu hohen Skaleneffekten führen dürfte. Nun überraschte Firmenlenker Jim Payne mit einem innovativen Schritt.
Der Ölmarkt zeigt seit der russischen Invasion der Ukraine starke Verzerrungen. Denn betrachtet man die weltweite Konjunkturlage, so müsste man unweigerlich von einer sinkender Ölnachfrage ausgehen. Wegen der Sanktionen der westlichen Industriestaaten gegenüber dem Aggressor Russland haben sich jedoch andere Lieferwege für das schwarze Gold etabliert. So ist speziell Europa stark unterversorgt, das führt zu extremen Preisen im industriellen und privaten Bereich. Wenn es überhaupt Profiteure der aktuellen geopolitischen Lage gibt, dann sind es die Öl- und Gasproduzenten aus dem Nahen Osten und Nordamerika, denn sie können ihre Pumpen mit Vollgas laufen lassen und zu guten Marktpreisen verkaufen. Es lohnt daher, erneut nach Saskatchewan zu blicken.
Die Zeit drängt. Der Klimawandel ist die grundlegendste Herausforderung unserer Generation. Mit der Änderung des Klimaschutzgesetzes 2021 hat etwa Deutschland die Vorgaben noch verschärft und das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 verankert. Für die Transformation des Verkehrs, der sich laut dem deutschen Umweltbundesamt für rund 20% der Treibhausgasemissionen verantwortlich zeichnet, bedeutet dies einen Kraftakt, der in der Praxis kaum umzusetzen ist. Besonders hoch sind die Hürden im Transportsektor. Neben horrenden Investitionen der Nutzfahrzeugindustrie ist die fehlende Lade- und Tankinfrastruktur ein Hindernis, um den Verbrennungsmotor zeitnah zu Grabe tragen zu können. In einer gemeinsamen Erklärung Ende des vergangenen Jahres kündigten europäische LKW-Hersteller wie Daimler, Scania oder MAN an, bis 2040 keine Diesel-LKW mehr produzieren zu wollen, um bis 2050 klimaneutral zu sein. Eine Sofortlösung bietet dagegen das kanadische Unternehmen dynaCERT, das mit der patentierten HydraGEN-Technologie erhebliche Emissionsreduktionen erzielt. Durch den erfolgreichen Abschluss eines Pilotprojektes steht dem Eintritt in den Massenmarkt nichts mehr im Weg.
Über Monate konnte sich das chinesische Technologieunternehmen BYD der allgemeinen Marktkorrektur entziehen. Während die Konkurrenz um den einstigen Platzhirschen Tesla mit Schließungen ihrer Produktionsstätten aufgrund der Corona-Pandemie zu kämpfen hatte, blieb das in Shenzhen ansässige Unternehmen weitgehend verschont und sicherte sich den Platz an der Sonne bei den chinesischen Elektroautomobil-Verkäufen, den es im Jahresverlauf noch deutlich ausbauen konnte. Seit dem Bekanntwerden des Verkaufs eines Aktienpakets durch die von Warren Buffett gemanagte Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway, ging es mit dem BYD-Kurs jedoch steil bergab, seit Ende August verlor der Titel rund 40% an Wert. Die Abwärtsspirale konnten auch starke Zahlen zum dritten Quartal nicht stoppen.
Die Ressourcen auf der Erde sind ungleich verteilt. Gerade bei wichtigen und seltenen Metallen befinden sich viele Produktionsstätten in China oder Russland. Das bringt sofort politische Diskussionen auf, denn die Belastung der Lieferketten soll nicht in eine Abhängigkeit des Westens in wichtigen Zulieferungen aus geopolitisch zweifelhaften Zonen führen. Kürzlich musste die Auslieferung des neuen F35-Kampfflugzeugs der USA an das US-Militär und Verbündete gestoppt werden, nachdem wichtige Komponenten wohl in China produziert werden. Das US-Beschaffungsrecht verbietet es, militärische Ausrüstung von ausländischen Lieferanten zu beziehen. Damit wird klar: Almonty Industries ist einer der kommenden Key-Produzenten für das strategisch wichtige Metall Wolfram.
Wenn Nachahmer-Medikamente genauso gut sind, wie das Original, entstehen für Unternehmen Chancen. Das kanadische Unternehmen hat im Kampf gegen Parkinson einen großen Schritt zur Marktreife gemacht. Worauf es jetzt ankommt und wie groß die Chancen wirklich sind, erklären wir prägnant in den nächsten fünf Minuten. Weiterhin zeigen wir, wie XPhyto dabei hilft, der Opioid-Welle in den USA zu begegnen und welche Fantasie im wenig beachteten Geschäftsfeld der Psychedelika steckt.
Die Politik verpflichtet sich weltweit zu immer ambitionierteren und verbindlicheren Zielen für den Anteil von alternativen Energien am Gesamtenergiemix. Entsprechende grüne Projekte werden mit Milliarden-Programmen gefördert. Für den Transport- und Verkehrssektor wurde nun von der Europäischen Kommission eine Verringerung der Treibhausgasintensität um mindestens 16% bis zum Jahr 2030 vorgeschrieben. Der Schlüssel für das Erreichen der Klimaziele liegt dabei im Umstieg zu grünem Wasserstoff als Energieträger. Um sicherzustellen, dass die Produktion sofort anlaufen kann, kündigte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die Schaffung einer neuen „Europäischen Wasserstoffbank“ an und gab ein Budget in Höhe von 3 Mrd. EUR aus dem bestehenden Innovationsfonds frei. First Hydrogen deckt mit seinem „Hydrogen-as-a-Service“-Modell die komplette Wertschöpfungskette ab und dürfte dabei in allen Geschäftsbereichen profitieren.
Nun ist es passiert. Die Varta AG aus Ellwangen muss ihre Jahresziele aussetzen, ja sogar die komplette Guidance wurde einkassiert. Im Klartext heißt dies: Varta steckt in der Kostenklemme und kann die gestiegenen Herstellungskosten nicht schnell genug auf ihre Kunden abwälzen. Das führt zu temporären Verlusten, die sich erst wieder egalisieren, wenn der Weltmarktpreis für Vartas Produkte wieder deutlich über dem Produktionspreis liegt. Konkret meldete Varta, dass sich die Umsatz- und Ergebnisziele sowohl in Q3 als auch für das laufende Jahr nicht mehr erreichen lassen. Die Aktie reagierte mit 50% Kursverlust. Wie geht es weiter?