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02.09.2026, Autor: André Will-Laudien

ALMONTY INDUSTRIES - Der Westen bekommt seinen Wolfram-Champion — Jetzt beginnt die entscheidende Phase

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Almonty Industries (WKN: A414Q8 | ISIN: CA0203987072 | Ticker-Symbol (FRA/USA): ALI/ALM) steht heute an einem völlig anderen Punkt als noch vor wenigen Monaten. Was über Jahre hinweg primär als ambitioniertes Entwicklungsprojekt wahrgenommen wurde, entwickelt sich nun zu einer strategischen Rohstoffplattform mit Produktion, langfristig abgesicherten Absatzmengen und einer außergewöhnlich starken Kapitalbasis. Der Zeitpunkt könnte kaum spannender sein, denn Wolfram ist längst mehr als ein Metall für Werkzeuge und industrielle Anwendungen. Moderne Verteidigungssysteme, Halbleiter, Hochleistungselektronik und zahlreiche Hightech-Anwendungen benötigen sichere Lieferketten. CEO Lewis Black hat die Herausforderungen angenommen und ist zur Stelle, den kritischen Bedarf des Westens zu sichern. Mit der Sangdong-Mine in Südkorea, der laufenden Produktion in Portugal und zusätzlichen Wachstumsprojekten in Nordamerika und Europa positioniert sich Almonty als einer der wichtigsten westlich ausgerichteten Anbieter strategischer Metalle wie Wolfram und Molybdän. Gleichzeitig verändert sich die finanzielle Architektur des Unternehmens fundamental. Der Kapitalzufluss aus dem operativen Geschäft und die überzeichnete Wandelanleihe ermöglichen es dem Management, mehrere strategische Projekte parallel voranzutreiben. Selten gab es ein vielversprechenderes Setup!


Keyfacts
ISIN: CA0203987072
WKN / Frankfurt / NASDAQ A414Q8 / ALI / ALM
Letzter Kurs 14,80 EUR / 17,00 USD
Aktienanzahl 288,48 Mio.
Marktkapitalisierung 4,9 Mrd. USD
Branche Bergbau / Strategische Metalle
Geographischer Fokus Asien, Europa, USA
Gründungsjahr 2011
Homepage www.almonty.com
CEO Lewis Black
Quelle: www.LSEG.com

Sangdong ist gestartet: Jetzt wird aus Potenzial messbare Produktion

Der wichtigste operative Meilenstein in der Unternehmensgeschichte ist erreicht. Almonty hat die Aufbereitungsanlage der Sangdong-Mine in Südkorea in Betrieb genommen und verarbeitet gefördertes Material zu verkaufsfähigem Wolframkonzentrat. Damit hat sich das Projekt endgültig von einem milliardenschweren Entwicklungsprojekt zu einem operativen Produktionsstandort gewandelt. Für den kontrollierten Produktionshochlauf konnte das Unternehmen auf einen umfangreichen Erzbestand zurückgreifen. Das Material dient zunächst dazu, die Aufbereitungsprozesse unter realen Bedingungen zu optimieren und sämtliche Parameter auf eine möglichst effiziente Metallausbringung einzustellen. Erst mit zunehmender Betriebserfahrung sollen sukzessive weitere und höherwertige Bereiche der Lagerstätte in die Verarbeitung integriert werden.

Entscheidend ist die langfristige Dimension: Phase I soll nach vollständigem Hochlauf eine Durchsatzkapazität von rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr erreichen. Gleichzeitig existiert bereits die Grundlage für eine Phase-II-Erweiterung, durch welche die Kapazität perspektivisch auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen jährlich steigen könnte. Damit verfügt Almonty nicht nur über einen Produktionsstart, sondern über einen klar definierten Wachstumspfad innerhalb derselben Weltklasse-Lagerstätte. Der Kapitalmarkt dürfte diesen Wandel zunehmend nachvollziehen müssen. Während früher vor allem Baufortschritte, Genehmigungen und Finanzierungsfragen diskutiert wurden, werden künftig Produktionsmengen, Margen und Cashflows die Bewertung bestimmen. Aus der Geschichte eines künftigen Wolframproduzenten wird damit Schritt für Schritt die Geschichte eines produzierenden Rohstoffkonzerns.

Die Übersicht zeigt Angebot und Nachfrage in Sachen Wolfram. Quelle: Almonty Industries

Der 21-Jahres-Vertrag: Umsätze auf Jahrzehnte sichtbar

Mindestens ebenso bedeutsam wie die Produktion selbst ist die Frage, an wen die zukünftigen Mengen verkauft werden. An dieser Stelle hat Almonty einen außergewöhnlich wichtigen strategischen Schritt vollzogen. Der langfristige Abnahmevertrag mit Global Tungsten & Powders, einem Unternehmen der österreichischen Plansee-Gruppe, wurde erheblich erweitert. Die Laufzeit wurde von ursprünglich 15 auf insgesamt 21 Jahre verlängert. Gleichzeitig erhöhten sich die vertraglich vereinbarten Gesamtmengen um 40 % auf 4,41 Millionen MTU. Zusätzlich verbesserten sich die Preisbedingungen für sämtliche vertraglich gebundenen Mengen um rund 6,3 %. Bei den damals zugrunde gelegten aktuellen APT-Preisen entsprach dies einem erwarteten jährlichen Vertragsumsatz von rund 490 Mio. USD. Besonders bemerkenswert ist jedoch, dass sich dieser Vertrag auf Phase I von Sangdong konzentriert. Potenzielle zusätzliche Kapazitäten aus Phase II oder weiteren Projekten sind damit nicht zwangsläufig vollständig in dieser bereits langfristig abgesicherten Umsatzbasis enthalten.

Die Abbildung zeigt eine Luftbildaufnahme der neuen Aufbereitungsanlage in Sangdong. Quelle: Almonty Industries

Montana wird strategisch: Ein ganzer Wolfram-Distrikt rückt in den Fokus

Neben Südkorea entwickelt sich die amerikanische Projektpipeline zu einem zunehmend interessanten zweiten strategischen Schwerpunkt. Das Gentung-Projekt in Montana liegt in einer Region mit historischer Wolframproduktion und besitzt damit eine besondere geologische und geopolitische Bedeutung.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält der gesamte Distrikt durch die Explorationsarbeiten des benachbarten Pioneer Tungsten Projects von Red Mountain Mining. Dort wurden bei ersten Probenahmen Wolframwerte von bis zu 0,32 % WO₃ gemeldet. Diese Werte liegen größenordnungsmäßig auf dem Niveau der unmittelbar benachbarten Gentung-Lagerstätte von Almonty, für die eine Mineralressource von 6,83 Mio. Tonnen mit 0,315 % WO₃ angegeben wurde. Das aktuelle systematische Probenprogramm soll nun Ausdehnung, Geometrie und Kontinuität der oberflächennahen Mineralisierung besser definieren. Sollten die Ergebnisse positiv ausfallen, könnten Bohrungen folgen. Für Almonty ist diese Entwicklung strategisch relevant, weil sie nicht nur das eigene Projekt betrifft, sondern möglicherweise die Bedeutung eines gesamten Wolframgürtels in Montana unterstreicht. In einer Zeit, in der die USA ihre Versorgung mit kritischen Rohstoffen verstärkt aus befreundeten Ländern und dem eigenen Territorium sichern wollen, könnte ein amerikanischer Wolframstandort erheblich an strategischem Wert gewinnen.

Die Zahlen liefern den ersten Beweis: Almontys Ertragskraft wird sichtbar

Die jüngsten Quartalszahlen zeigen eindrucksvoll, dass sich die operative Transformation inzwischen auch in den Finanzkennzahlen niederschlägt. Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz auf 43,0 Mio. CAD und lag damit 498 % über dem Niveau des Vorjahresquartals. Gegenüber dem ersten Quartal entsprach dies einem weiteren Wachstum von 69 %. Noch deutlicher wird die Veränderung beim operativen Ergebnis. Der Bergbaubetrieb erzielte ein Ergebnis von 26,1 Mio. CAD, nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch ein operativer Verlust ausgewiesen worden war. Das bereinigte EBITDA drehte ebenfalls deutlich ins Positive und erreichte 17,6 Mio. CAD. Damit wird erstmals sichtbar, welchen operativen Hebel Almontys Geschäftsmodell bei hohen Wolframpreisen entwickeln kann. Die operative Marge aus dem Bergbau lag nach Unternehmensangaben bei über 60 % des Umsatzes. Gleichzeitig erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Halbjahr einen positiven operativen Cashflow von 31,6 Mio. CAD, nachdem im Vorjahreszeitraum noch Mittel abgeflossen waren.
Beim ausgewiesenen Quartalsgewinn von 181,8 Mio. CAD ist allerdings eine wichtige Differenzierung notwendig. Ein erheblicher Teil resultierte aus nicht zahlungswirksamen Bewertungsgewinnen auf derivative Finanzinstrumente und sollte deshalb nicht mit dem laufenden operativen Cashflow gleichgesetzt werden. Für die Investmentthese ist deshalb die Entwicklung von Umsatz, operativem Minenergebnis, EBITDA und Cashflow deutlich aussagekräftiger. Und gerade diese Kennzahlen zeigen eine massive Verbesserung.

Zum Ende des zweiten Quartals verfügte Almonty dadurch über rund 1,2 Mrd. CAD an liquiden Mitteln. Diese Finanzkraft eröffnet dem Management eine strategische Option, die für einen Rohstoffkonzern dieser Größe außergewöhnlich ist: Mehrere Projekte können gleichzeitig vorangebracht werden. Phase II in Sangdong, die geplante Wolframoxid-Verarbeitung in Südkorea, die Entwicklung des Gentung-Projekts in Montana und die Erweiterung der portugiesischen Panasqueira-Aktivitäten müssen nicht mehr zwangsläufig in einer langen zeitlichen Kette abgearbeitet werden.

Die dynamische Preisentwicklung von Wolfram (APT) verändert die Bilanz von Almonty Industries nachhaltig. Quelle: Almonty Industries

Smart Money und Indexfonds: Die Aktionärsbasis wird breiter

Auch an der Börse hat Almonty eine neue Größenordnung erreicht. Mit der Aufnahme in den Russell 1000 und Russell 3000 Index wurde das Unternehmen für eine wesentlich breitere Gruppe institutioneller Investoren relevant. Indexfonds und benchmarkorientierte Vermögensverwalter berücksichtigen die Aktien der jeweiligen Indizes systematisch. Dadurch erweitert sich die potenzielle Investorenbasis und die Aktie kann langfristig von einer höheren institutionellen Marktpräsenz profitieren. Parallel dazu richtet Almonty seine Kapitalmarktstrategie stärker auf Nordamerika aus. Die Konzentration auf die Nasdaq unterstreicht den Anspruch, sich dort zu positionieren, wo sowohl große institutionelle Investoren als auch strategische Technologie- und Verteidigungsunternehmen besonders stark vertreten sind. Der Wandel ist damit auch auf Kapitalmarktebene sichtbar: Aus einem klassischen Small-Cap-Rohstoffwert entwickelt sich ein Unternehmen, das zunehmend auf den Radarschirmen internationaler Investoren erscheint.

Eine Reihe von günstigen Kapitalmarkt-Ereignissen bewegt wichtige Stellschrauben. Quelle: Almonty Industries

Das Management greift selbst zu: Bis zu 300 Mio. USD für Aktienrückkäufe

Die vielleicht stärkste neue Kapitalmarktbotschaft kam Mitte August. Der Vorstand von Almonty genehmigte ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Gesamtvolumen von bis zu 300 Mio. USD. Über einen Zeitraum von 36 Monaten können bis zu 14,4 Millionen Aktien zurückgekauft werden. Dies entspricht rund 5 % der damals ausstehenden Aktien. Die Käufe können über die Nasdaq und weitere zugelassene Handelssysteme erfolgen. Die Bedeutung liegt dabei weniger in der theoretischen Maximalsumme als im Signal. Ein Unternehmen, das gerade erst enorme finanzielle Mittel für seine Wachstumsstrategie eingesammelt hat, erklärt gleichzeitig öffentlich, dass die eigene Aktie aus Sicht des Managements den fundamentalen Wert der Vermögenswerte und zukünftigen Wachstumsmöglichkeiten nicht angemessen widerspiegelt. Natürlich ist ein Rückkaufprogramm keine Garantie für steigende Kurse und die tatsächliche Höhe sowie der Zeitpunkt der Käufe liegen im Ermessen des Unternehmens. Dennoch zeigt die Entscheidung eine bemerkenswerte Kapitalallokationsstrategie: Almonty kann gleichzeitig die operative Expansion finanzieren und – sofern das Management die Bewertung für attraktiv hält – eigenes Kapital in die eigene Aktie investieren. Gerade nach einer starken Kursvolatilität wie im Juli 2026 könnte dieses Programm deshalb zu einem wichtigen psychologischen und fundamentalen Faktor für den Kapitalmarkt werden.

Die mittelfristigen Katalysatoren im Überblick

  • Phase 1: Inbetriebnahme und Ramp-up in der südkoreanischen Mine Sangdong schreiten planmäßig voran
  • Phase 2: Erhöhung der Mühlenleistung oder Neubau auf eine Zielgröße von 1,2 Mio. MTU pro Jahr
  • Wolfram: 21-jähriger Abnahmevertrag mit dem Unternehmen GTP (USA) vereinbart
  • Steigerung des Outputs der Panasqueira-Mine in Portugal perspektivisch auf bis zu 300.000 MTU
  • Bohrprogramm in Sachen Molybdän gestartet
  • Weiterverarbeitung von Wolframkonzentrat zu Wolframoxid, das für Halbleiter und Batterien verwendet wird
  • LOI für die Downstream-Projektfinanzierung über 50 Mio. USD mit der KfW
  • Niedrige Produktionskosten von geschätzt 126,80 USD je MTU (APT) - Marktpreis aktuell > 3.000 USD
  • Produktion in den USA: Reaktivierung der historischen Mine Gentung in Montana
  • Einbezug von Molybdän als weitere Cashflow-Quelle in Südkorea

Analysten sehen erhebliches Potenzial

Mit dem Produktionsbeginn und den deutlich verbesserten Finanzkennzahlen hat sich auch die Grundlage für die Analystenbewertung verändert. Statt ausschließlich zukünftige Ressourcen und langfristige Projektmodelle einzupreisen, kann der Kapitalmarkt zunehmend reale operative Kennzahlen analysieren.
Frühere positive Einschätzungen von Analysten basierten bereits auf der erwarteten Ertragskraft von Sangdong und dem außergewöhnlichen Umfeld am Wolframmarkt. Mit dem tatsächlichen Produktionshochlauf wird die entscheidende Frage nun konkreter: Wie schnell erreicht Sangdong die geplante Kapazität und welche Margen lassen sich bei den jeweiligen Wolframpreisen nachhaltig realisieren?

Hier liegt der zentrale Bewertungshebel für die kommenden Quartale. Gelingt der Ramp-up planmäßig, könnten steigende Produktionsmengen direkt auf Umsatz und operative Ergebnisse durchschlagen. Gleichzeitig würde eine erfolgreiche Entwicklung weiterer Projekte das langfristige Wachstum über Sangdong hinaus absichern.
Die Risiken sollten dennoch nicht ignoriert werden. Produktionshochläufe können Verzögerungen verursachen, Rohstoffpreise bleiben volatil und die tatsächliche Umsetzung der Wachstumsprojekte wird Zeit und Kapital benötigen. Gerade deshalb dürften die kommenden Quartalsberichte für die neue Investmentstory wesentlich wichtiger sein als einzelne kurzfristige Kursbewegungen.

Fazit: Die Almonty-Story ist jetzt eine andere

Der entscheidende Unterschied zu früher liegt nicht darin, dass Almonty heute mehr Wolfram besitzt als gestern, sondern vielmehr darin, dass das Unternehmen beginnt, sein jahrelang aufgebautes Potenzial in ein operatives Geschäftsmodell zu überführen. Sangdong befindet sich im Ramp-up, langfristige Absatzmengen sind über Jahrzehnte abgesichert und die Bilanz verfügt über eine Kapitalbasis, die weitere Wachstumsprojekte parallel ermöglichen kann. Die Q2-Zahlen haben gleichzeitig erstmals deutlich gezeigt, welche operative Dynamik bei hohen Wolframpreisen entstehen kann.

Die NATO-Staaten jedenfalls machen keinen Hehl daraus, dass die Uhren heute anders ticken als vor 2022. Der enorme Munitionsverbrauch durch die aktuellen geopolitischen Konflikte hat die strategischen Vorräte der Rüstungskonzerne massiv schrumpfen lassen. Erschwerend kommt hinzu, dass der amerikanische REEShore Act die Verwendung von chinesischem Wolfram in US-Militärgütern ab 2026 strikt untersagt. NATO-Staaten sind daher gezwungen, unter hohem Zeitdruck alternative, westlich kontrollierte Lieferketten wie die Sangdong-Mine in Südkorea aufzubauen, um ihre nationale Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit zu garantieren. Anleger sollten dies in ihrer mittelfristigen Anlagestrategie verankern!

Die Budget-Planungen der NATO-Staaten machen Wolfram zu einem strategischen Metall. Quelle: Almonty Industries

Augenmerk legen Analysten nun auf die Kombination der einzelnen Bausteine: Produktion, langfristige Verträge, hohe Liquidität, Expansionsprojekte, zunehmendes institutionelles Interesse und nun ein Aktienrückkaufprogramm. Jeder Punkt für sich wäre relevant. Zusammen entsteht daraus jedoch eine wesentlich breitere Investmentthese. Der Aktienrückkauf verdient dabei besondere Aufmerksamkeit. Das haben auch schon andere gemacht. Aber bis zu 300 Mio. USD für den Erwerb eigener Aktien zu reservieren, während gleichzeitig Milliarden an Liquidität für Wachstum zur Verfügung stehen, ist ein ungewöhnlich selbstbewusstes Signal.

Seit Ende 2025 hat sich die Almonty-Aktie bis auf knapp 25 USD nach oben entwickelt. Die aktuelle Konsolidierung hat zu Tiefstkursen von rund 11 USD geführt. Die aktuellen technischen Indikatoren Momentum und relative Stärke indizieren nun aber einen erneuten Aufwärts-Move, der mittelfristig wieder neue Höchststände liefern könnte. Quelle: LSEG Refinitiv, Stand: 01.09.2026

Es zeigt zumindest, dass das Management einen erheblichen Unterschied zwischen dem Börsenwert und dem langfristigen Wert seiner strategischen Vermögenswerte sieht. Damit verschiebt sich die Perspektive für Investoren zunehmend von der Frage nach dem Bau einer Mine hin zur Frage nach der Bewertung eines künftigen strategischen Rohstoffkonzerns. Sollte Sangdong planmäßig hochlaufen und die geplanten zusätzlichen Wachstumsprojekte erfolgreich umgesetzt werden, könnte die heutige Bewertung rückblickend eher die frühe Phase eines deutlich größeren Unternehmens widerspiegeln.

Für risikobewusste Anleger bleibt Almonty selbstverständlich ein Rohstoffinvestment mit den typischen Risiken aus Produktion, Projektumsetzung und Metallpreisentwicklung. Doch die Ausgangslage hat sich fundamental verändert: Das Unternehmen verfügt heute über Produktion, eine außergewöhnliche Finanzierungskraft und eine langfristig abgesicherte Absatzbasis.

Hier geht´s zum neuesten Video von CEO Lewis Black mit IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk über die Nöte im Aufbau der westlichen Verteidigungs-Linie.

https://youtu.be/H89AmF0rjfA


Das Update erfolgt auf unseren initialen Report 12/2021.


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Quelle: Almonty Industries

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Autor
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André Will-Laudien

Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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