Asset Management im Super-Cycle: Die Globex-DNA als Rohstoffbeteiligung
Globex Mining verfolgt seit über 40 Jahren ein Geschäftsmodell, das sich deutlich von klassischen Explorationsunternehmen unterscheidet. Denn CEO und Großaktionär Jack Stoch, ein Geologe mit jahrzehntelanger Branchenerfahrung, setzt auf das sogenannte Project-Generator-Modell: Liegenschaften werden erworben, geologisch entwickelt und anschließend an Partnerunternehmen optioniert. Diese finanzieren die Exploration, während Globex Cashzahlungen, Aktienbeteiligungen und vor allem Royalties erhält.
Heute umfasst das Portfolio rund 270 Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Besonders wichtig sind die 107 Royalty-Vereinbarungen sowie weitere laufende Optionen, da sie Globex an zukünftigen Minenproduktionen beteiligen, ohne selbst operative Kosten tragen zu müssen. Ergänzt wird dieses Modell durch ein börsennotiertes Beteiligungsportfolio im Wert von über 30 Mio. CAD, während das Unternehmen schuldenfrei bleibt.

Die Rohstoffpalette reicht von Edelmetallen wie Gold und Silber über Basismetalle wie Kupfer, Nickel, Zink und Blei bis hin zu strategischen Metallen wie Lithium, Kobalt, Vanadium, Scandium und Seltenen Erden. Auch Industriemineralien sind vertreten. Damit ist Globex weniger eine Wette auf einzelne Metalle als vielmehr ein breit diversifiziertes Investment in zahlreiche kritische Rohstoffe der Energiewende, Infrastruktur und Verteidigungsindustrie. Die meisten Projekte befinden sich in politisch stabilen Regionen Nordamerikas. Ein historisch bemerkenswerter europäischer Standort ist das Bräunsdorf-Lizenzgebiet in Sachsen, Teil des berühmten Freiberg-Silberreviers, in dem seit mehr als 850 Jahren Edelmetalle, Zink und Blei gefördert werden.

Goldexploration im Abitibi-Gürtel: Fortschritte bei Duquesne West
Ein wichtiger Werttreiber im Portfolio ist das Duquesne-West-Goldprojekt im Abitibi-Goldgürtel in Quebec, das von Emperor Metals entwickelt wird. Die laufende Kampagne umfasst rund 15.000 Meter neue Bohrungen sowie 8.000 Meter historische Kernanalysen, wodurch insgesamt rund 23.000 Meter an zusätzlichen Daten in das geologische Modell einfließen. Erste Ergebnisse bestätigen ein großvolumiges System. Bohrloch DQ25-01 durchteufte 107,7 Meter mit durchschnittlich 0,5 g/t Gold, während sich die gesamte mineralisierte Zone über rund 170 Meter erstreckt. Frühere Bohrungen lieferten zudem hochgradige Abschnitte wie 21,7 Meter mit 35,2 g/t Gold, was auf strukturelle Hochgradzonen innerhalb eines breiten mineralisierten Systems hinweist.

Die Lagerstätte beherbergt bereits eine Ressource von 1,46 Millionen Unzen Gold mit durchschnittlich 1,69 g/t Au. Emperor verfolgt das Ziel, diese durch weitere Exploration zu einem Multi-Millionen-Unzen-Projekt auszubauen. Besonders interessant sind dabei neu identifizierte breite Bulk-Tonnage-Zonen nahe der Oberfläche, die ein Tagebau-Szenario ermöglichen könnten.
Royalty-Werttreiber Parbec: Goldlagerstätte nahe der Canadian Malartic Mine
Ein weiteres wichtiges Royalty-Asset ist das Parbec-Goldprojekt, das von Renforth Resources entwickelt wird. Die Liegenschaft liegt direkt an der bekannten Cadillac-Verwerfung, einer der produktivsten Goldstrukturen Kanadas, nur wenige Kilometer von der großen Canadian-Malartic-Goldmine entfernt. Globex hält hier eine 3-%-Gross-Metal-Royalty, wodurch jede zukünftige Produktion direkte Einnahmen generieren würde. Ein technischer Bericht gemäß NI 43-101 weist bereits eine Ressource von 265.800 Unzen Gold in der Kategorie Measured & Indicated sowie weitere 97.000 Unzen Inferred aus.
Breite Diversifikation in Edelmetalle, Bunt- und Polymetalle sowie Sondermetalle und seltene Mineralien. Über 100 Royalties und einige Optionen.
Renforth bereitet derzeit eine neue Explorationsphase vor. Auf einer Fläche von rund 325 × 120 Metern wird das Deckgestein entfernt, um Teile der mineralisierten Struktur freizulegen. Anschließend sollen Channel Sampling und weitere Bohrprogramme folgen. Neben Tagebaupotenzial existiert bereits ein Untertagezugang über eine Rampe, während Infrastruktur und Arbeitskräfte der nahegelegenen Bergbaustadt Malartic zusätzliche Vorteile bieten.
Neue Optionseinnahmen: Edison Lithium sichert sich zwei Goldprojekte
Ein weiteres Beispiel für die Funktionsweise des Project-Generator-Modells ist ein Anfang März abgeschlossenes Optionsabkommen mit Edison Lithium über die Goldprojekte Joutel North-West und Gagné im James-Bay-Gebiet in Quebec. Die Vereinbarung hat einen Gesamtwert von 3,5 Mio. CAD. Edison zahlt 750.000 CAD in bar, 750.000 CAD in Aktien sowie 2 Mio. CAD an verpflichtenden Explorationsausgaben innerhalb von drei Jahren. Nach Ausübung der Option erhält Edison 100 % der Projekte, während Globex eine 3-%-Gross-Metal-Royalty behält. So wird das gemacht!
Die Liegenschaften befinden entlang der Casa-Berardi-Strukturzone, einer bedeutenden Goldstruktur in Quebec, in der bereits mehrere Minen produziert haben. Frühere Bohrungen auf der South Gold Zone lieferten unter anderem 54,7 Meter mit 1,1 g/t Gold sowie 15,7 Meter mit 1,7 g/t Gold. Gleichzeitig existieren zahlreiche weitere geologische Zielgebiete entlang von insgesamt mehr als 17 Kilometern Streichlänge, die bislang nur teilweise erkundet wurden. Für Globex bedeutet der Deal sofortige Einnahmen, zusätzliche Explorationsinvestitionen durch den Partner und langfristig eine weitere Royalty-Beteiligung.
Strategische Metalle im Fokus: Antimon als geopolitischer Trumpf
Antimon entwickelt sich zunehmend vom Nischenmetall zum geopolitisch relevanten Rohstoff. Einsatzgebiete in Munition, Flammhemmern, Batterietechnologien und Halbleitern machen das Metall strategisch unverzichtbar, während westliche Förderquellen knapp sind. Die hochgradigen Bohrergebnisse auf Bald Hill mit durchschnittlich 4 bis 5 % Sb sind daher nicht nur geologisch, sondern auch politisch relevant. Hinzu kommt das Golden-Pike-Projekt, wo parallel Gold- und Antimonpotenziale entwickelt werden. Globex positioniert sich sehr frühzeitig und vorausschauend in einem Marktsegment, das zunehmend unter staatliche Förderprogramme und sicherheitspolitische Priorisierung fällt. Der Bewertungsfaktor Antimon hat sich in den letzten Wochen zum Renditebringer entwickelt. Das dürfte sich ungebremst fortsetzen.

Fazit: Diversifizierter Rohstoffhebel mit wachsendem Royalty-Wert
Globex Mining gehört eher zu den ungewöhnlichsten Geschäftsmodellen im Rohstoffsektor. Statt selbst Minen zu entwickeln, baut das Unternehmen seit Jahrzehnten ein Portfolio aus Projekten und Royalties auf, das inzwischen rund 270 Liegenschaften und mehr als 100 Royalty-Vereinbarungen umfasst. Dieses Modell reduziert operative Risiken, sorgt für laufende Einnahmen aus Optionszahlungen und bietet gleichzeitig einen erheblichen Hebel auf Explorationserfolge der Partnerunternehmen. Fortschritte bei Projekten wie Duquesne West, Parbec oder den neuen Optionen im Joutel-Gebiet zeigen, wie kontinuierlich neue Werttreiber entstehen.

Bei einem Aktienkurs von etwa 2,68 CAD und 56.417.436 ausstehenden Aktien ergibt sich eine Marktkapitalisierung von rund 151 Mio. CAD. Dem stehen ein schuldenfreies Unternehmen, ein umfangreiches Projektportfolio sowie ein börsennotiertes Beteiligungsportfolio im Wert von über 30 Mio. CAD gegenüber. Gerade im Umfeld steigender Goldpreise und wachsender geopolitischer Rohstoffsicherung könnte das diversifizierte Projektgenerator-Modell von Globex zunehmend stärker in den Fokus des Marktes rücken. Viele der Royalties und Explorationsprojekte befinden sich noch in frühen Entwicklungsstadien – ein Umstand, der darauf hindeutet, dass ein erheblicher Teil des inneren Wertes des Portfolios im aktuellen Börsenkurs möglicherweise noch nicht vollständig reflektiert ist.

Die GMX-Aktie hat in den letzten 12 Monaten über 90 % zugelegt und sich seit 2024 mehr als vervierfacht. Aktuell bewegt sich der Kurs wieder auf einem mehrjährigen Höchststand im Bereich 2,60 bis 2,80 CAD. Mit den aktuellen Preisdynamiken ist eine weitere Aufhellung vorprogrammiert. Unsere Erstempfehlungen zu rund 1,20 CAD liegen nun über 120 % im Plus, der Chart zeigt aktuell keine Schwächen! Da heißt es weiter beherzt zugreifen!
IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit CEO Jack Stoch über die Kunst, den Wert eines Rohstoffportfolios zu maximieren.
Das Update folgt auf den initialen Report 11/2022.