Lahontan Gold liefert den nächsten Entwicklungsschritt
Wenn ein Projekt gleichzeitig bohrt, modelliert und genehmigt, entsteht selten Routine sondern Momentum. Genau dieses Momentum baut sich aktuell im Walker-Lane-Trend in Nevada auf, wo Lahontan Gold Corp. sein Santa-Fe-Projekt systematisch in Richtung Produktion vorantreibt. Der Zeitpunkt ist dabei kein Zufall: Während Gold durch anhaltende Inflationssignale wieder stärker als realer Wertspeicher wahrgenommen wird, rücken Projekte mit klarer Entwicklungslinie in den Fokus. Nevada bietet dafür die ideale Bühne – stabile Jurisdiktion, bestehende Infrastruktur und eine lange Historie großskaliger Goldproduktion.

2.569 Meter, die mehr sind als nur Bohrdistanz
Das jüngste geotechnische Bohrprogramm am Santa-Fe-Projekt ist kein klassisches Explorationsupdate, sondern ein technischer Baustein für die spätere Minengenehmigung. Insgesamt wurden 2.569 Meter in 11 Kern- und RC-Bohrungen niedergebracht, mit zwei klaren Zielsetzungen: Hydrogeologie und Gesteinscharakterisierung. Die Ergebnisse zur Grundwasseranalyse zeigen bislang nur marginale Wasserführung in einzelnen Bohrungen, ergänzt durch installierte Messsonden zur langfristigen Überwachung. Parallel dazu wurden Gesteinsproben zur Analyse der zukünftigen Abraumhalden entnommen, ein zentraler Punkt für Umwelt- und Genehmigungsprozesse. Damit verschiebt sich Lahontan sichtbar von der reinen Ressourcendefinition hin zur technischen Machbarkeitsabsicherung.
Fast 2 Mio. Unzen Gold bereits identifiziert - der Ausgangspunkt ist überzeugend
Heute verfügt das Santa-Fe-Projekt bereits über eine solide Ressourcengrundlage, die als Basis für eine mögliche Wiederaufnahme des Bergbaus dienen kann. Die aktuelle Schätzung weist rund 1,54 Millionen Unzen Goldäquivalent in der Kategorie „indicated“ sowie weitere etwa 411.000 Unzen in der Kategorie „inferred“ aus, bei einem durchschnittlichen Gehalt von rund 0,93 Gramm Goldäquivalent pro Tonne.
Entscheidend ist nicht nur die Ressource im Boden – sondern das, was noch vor ihr liegt: das Wachstumspotenzial. Das Unternehmen steuert eine große Palette genehmigter Bohrziele an und arbeitet systematisch daran, neue Zonen zu knacken und bestehende Lagerstätten zu erweitern. Ein bevorstehendes Ressourcen‑Update könnte so zum echten Game‑Changer werden: Vom aussichtsreichen Explorer hin zum bewertungsrelevanten Entwicklungskandidaten mit neuen Cashflow‑Horizonten. Ist die Heap-Leach-Anlage erst mal in Betrieb kann Lahontan alle Erweiterungsinvestitionen aus eigener Kraft stemmen.

Ressourcenmodell im Umbau – mit einer neuen PEA beginnt die stille Werttreiberphase
Die PEA aus 2024 skizziert eine potenzielle Minenlaufzeit von acht Jahren bei CAPEX‑Kosten von rund 135 Mio. USD und Betriebskosten von etwa 1.233 USD je Unze Gold, berechnet bei einem Marktpreis von 1.950 USD pro Unze. Zusätzlich stärken bereits vorliegende Umweltstudien und die Aktivierung einer neuen Infrastruktur‑Achse zur nächsten Road‑Connection die Projektökonomie und verkürzen die Wege hin zur Bauentscheidung. Parallel laufen Genehmigungsverfahren und technische Optimierungen, während das Management einen Produktionsstart im Zeitfenster 2027 bis 2029 als realistisch einordnet.
Während die Bohrgeräte noch im Feld stehen, arbeitet ein externes Team bereits am nächsten Ressourcenmodell. Die geologische Domänenmodellierung ist weit fortgeschritten und bereitet die Grundlage für ein aktualisiertes 43-101-konformes Ressourcenupdate. Dieses Update wird als entscheidender Katalysator betrachtet, da es die Basis für die anschließende Aktualisierung der wirtschaftlichen Bewertung (PEA) bildet. Die bestehende Ressource liegt bereits im Millionen-Unzen-Bereich, doch die Struktur des Systems deutet auf weitere Erweiterungsmöglichkeiten hin. In dieser Phase entstehen typischerweise die stärksten Bewertungsverschiebungen im Entwicklungszyklus eines Goldprojekts.
IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk geht dem Investment-Highlight Lahontan Gold auf den Grund und interviewt CEO und Gründerin Kimberly Ann am Rande der MKK in München.
https://youtu.be/QGRV7IfTWec?t=5
Step-Out-Programm und historische Halden: Expansion statt Feindetail im Blick
Mit Abschluss der geotechnischen Arbeiten verlagert sich der Fokus nun auf großflächige Explorationsbohrungen. Geplant sind bis zu 7.000 Meter in mehreren Zielzonen innerhalb des Santa-Fe-Distrikts, darunter Slab West, South Slab und Guzzler-Strukturen. Erste Bohrungen wurden bereits abgeschlossen, Analysedaten werden in Kürze erwartet. Diese Phase ist strategisch entscheidend, da sie nicht nur bestehende Zonen verdichtet, sondern auch neue mineralisierte Trends testen soll. Damit wird aus punktueller Ressourcenerweiterung ein systematischer Versuch, das gesamte Lagerstättensystem neu zu skalieren.
Ein zusätzlicher Werttreiber entsteht durch die laufende Untersuchung der alten Heap-Leach-Pads aus der früheren Produktionsphase zwischen 1988 und 1994. Damals wurden rund 359.000 Unzen Gold und etwa 700.000 Unzen Silber verarbeitet – allerdings unter deutlich niedrigeren Metallpreisen und weniger effizienten Recovery-Methoden. Heute könnten in den Rückständen noch wirtschaftlich verwertbare Metallgehalte enthalten sein. Dafür hat das Unternehmen ein 96-Bohrloch-Programm über rund 1.700 Meter gestartet, um die Materialverteilung exakt zu quantifizieren. Sollte sich dieser Ansatz bestätigen, würde Lahontan eine zusätzliche, kostengünstige Ressourcenkomponente erschließen, die direkt in künftige Produktionsszenarien einfließen kann.
Finanzierung mit weitreichender Wirkung
Die jüngste Kapitalmaßnahme über 13,6 Mio. CAD sowie fortlaufende Warrant-Ausübungen verschaffen dem Unternehmen eine solide finanzielle Basis bis weit ins Jahr 2027. Damit ist die Explorations- und Entwicklungsstrategie weitgehend vom kurzfristigen Kapitalmarktzyklus entkoppelt. Parallel arbeitet das Unternehmen in Abstimmung mit dem Bureau of Land Management bereits an Umwelt- und Kulturstudien über das gesamte Projektgebiet. Diese frühe regulatorische Vorbereitung reduziert spätere Genehmigungsrisiken und beschleunigt potenziell den Übergang in die Bauphase.
CEO und Gründerin Kimberly Ann kommentiert: „Lahontan macht weiterhin auf mehreren Ebenen Fortschritte, darunter bei der Minenerschließung, der Genehmigungsbeschaffung, den Explorationsbohrungen und den Vorbereitungen für das künftige Wachstum in West Santa Fe. Angesichts mehrerer wichtiger Meilensteine, die in naher Zukunft erwartet werden – darunter eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung, Explorationsergebnisse und Fortschritte bei den technischen Studien –, sind wir der Ansicht, dass das Unternehmen gut aufgestellt ist, um weiterhin Wert zu schaffen. Im Zuge der Fortschritte bei der Genehmigungsbeschaffung und der Minenerschließung vergrößern wir sowohl unser geologisches als auch unser bergbauliches Team, um die nächste Wachstumsphase zu unterstützen. Wir liegen weiterhin im Zeitplan, die Genehmigungen im Jahr 2027 abzuschließen und den Bau einer neuen Mine in Santa Fe voranzutreiben, die zu Nevadas neuestem Goldabbauunternehmen führen wird.“
Fazit: Aus einem Top-Projekt wird ein modernes Goldunternehmen
Lahontan Gold bewegt sich derzeit in einer Phase, in der technische, geologische und regulatorische Fortschritte gleichzeitig stattfinden. Die Kombination aus geotechnischen Bohrungen, Ressourcenmodellierung, Step-Out-Exploration und Haldenanalyse deutet auf ein Projekt hin, das nicht mehr nur erweitert, sondern strukturell für den Minenbetrieb vorbereitet wird. Mit einem klaren Zeitpfad Richtung PEA-Update und Genehmigungsfortschritt entsteht ein klassischer Übergangspunkt im Entwicklungszyklus. Entscheidend wird nun sein, ob die kommenden Daten die Skalierbarkeit des Systems bestätigen. Nach allem was bisher geleistet wurde, rechnen wir mit einer weiteren Beschleunigung Richtung 2027.

CEO Kimberly Ann hat auf den letzten Konferenzen ihren Weg zur Produktion klar dargelegt. Die Fortschrittsmeldungen sind in sich konsistent: Wachstum der Ressource, robuste Metallurgie, gesicherte Finanzierung und eine greifbare Produktionsperspektive. Nach dem jüngsten Kursanstieg und einer leichten Erhöhung der Aktienanzahl stellt sich die Marktkapitalisierung auf ca. 175 Mio. CAD. Wer bei der Story dabei sein will, kauft am besten vor dem PEA-Update. Aktuelle Peergroup-Vergleiche weisen auf ein deutliches Aufwertungs-Potenzial hin.
Dieses Update folgt auf unseren Initial Report zu Lahontan Gold vom April 2026. Hier geht´s zur Analyse.