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18.05.2026, Autor: André Will-Laudien

dynaCERT: Der weltweite Rollout startet jetzt! — Warum Vietnam zum Gamechanger werden könnte

  • Emissionszertifikate
  • Wasserstoff
  • Alternative Energien
  • Transport
  • Logistik

Der Nahost-Konflikt legt weltweite Probleme offen! Steigende Dieselpreise, fragile Lieferketten und der internationale Druck zur Dekarbonisierung verändern derzeit die Spielregeln in Transport, Bergbau und Schwerindustrie grundlegend. Während Regierungen milliardenschwere Energiewende-Projekte ausrufen, suchen Unternehmen nach Lösungen, die nicht erst in zehn Jahren funktionieren, sondern sofort Kosten senken und Emissionen reduzieren. Nach langer technologischer Aufbauphase rückt das Wasserstofftechnologie-Unternehmen dynaCERT (0,15 CAD | TSX-V: DYA | WKN: A1KBAV | ISIN: CA26780A1084) mit einer Vertriebsoffensive nun in den Fokus internationaler Investoren. Denn mit seiner HydraGEN™-Technologie ermöglichen die Kanadier die Nachrüstung bestehender Dieselmotoren und treffen damit einen Nerv der Zeit. Gute Meldungen gibt es aus dem energieabhängigen Wachstumsmarkt Vietnam. Dort laufen bereits erste Pilotprojekte in Logistikzentren, während Partnerschaften mit Industrie und Universitäten den Weg für eine größere Expansion in Südostasien ebnen. Die Zeit für Investoren ist gekommen, denn schon in absehbarer Zeit könnte die Kombination aus Kraftstoffersparnis, Emissionsreduktion und handelbaren Emissions-Zertifikaten dynaCERT vom klassischen Cleantech-Anbieter zu einem skalierbaren Gewinner der globalen Übergangsökonomie machen. Mit steigenden Umsätzen und einer beginnenden Sichtbarkeit steht der aktuelle Kurs jetzt an einem interessanten Ausbruchs-Level. Auch charttechnisch stehen die Ampeln auf grün!


Keyfacts
ISIN: CA26780A1084
WKN A1KBAV
Letzter Kurs 0,15 CAD
Aktienzahl 508,9 Mio. Stück
Marktkapitalisierung 76,4 Mio. CAD
Sektor Technologie / Wasserstoff
Geographischer Fokus Weltweit
Katalysatoren ESG Technologie
Gründungsjahr 2004
CEO Kevin Unrath
Homepage www.dynacert.com
Quelle: www.lseg.com

Die stille Wasserstoff-Revolution rollt jetzt über Asiens Straßen

Während große Industriekonzerne Milliarden in neue Wasserstoff-Infrastrukturen investieren und Regierungen noch über den perfekten Transformationspfad diskutieren, verfolgt dynaCERT einen anderen Ansatz: Bestehende Dieseltechnologie sofort effizienter, sauberer und wirtschaftlicher machen. Genau hier liegt die strategische Stärke der Kanadier, die auf einen globalen Rollout setzt. Denn die Transport- und Schwerindustrie kann ihre bestehenden Flotten nicht von heute auf morgen ersetzen. Die Realität lautet vielmehr: Millionen Dieselmaschinen bleiben aufgrund ihrer immensen Laufleistung noch Jahrzehnte im Einsatz. dynaCERT positioniert sich exakt in dieser Übergangsphase als pragmatischer Brückenbauer zwischen alter und neuer Energiewelt. Und das zu sehr überschaubaren Kosten!

Der Zeitpunkt könnte kaum besser gewählt sein. Hohe Energiekosten, ESG-Druck, strengere Emissionsvorgaben und geopolitische Unsicherheiten erhöhen weltweit den Handlungsdruck auf Transport-, Bergbau- und Logistikunternehmen. Gerade in Schwellenländern geraten Betreiber großer Fahrzeugflotten zunehmend unter Margendruck. Gleichzeitig fehlen dort oftmals die finanziellen Mittel und die Infrastruktur für einen vollständigen Umstieg auf batterieelektrische oder wasserstoffbetriebene Neufahrzeuge. An dieser exponierten Stelle setzt dynaCERT mit einem sofort einsetzbaren Retrofit-Modell an. Statt Milliardeninvestitionen in neue Flotten ermöglicht die Technologie eine Effizienzsteigerung bestehender Dieselmotoren direkt im laufenden Betrieb, mit einem direkten messbaren Kostensenkungseffekt.

dynaCERT's HydraGEN™-Einheit im Live-Einsatz bei der Rally Dakar 2024. Quelle: www.dynacert.com

HydraGEN™ – Wenn Wasserstoff den Diesel smarter macht

Kern des Geschäftsmodells ist die patentierte HydraGEN™-Technologie. Dabei erzeugt ein kompaktes bordseitiges Elektrolysesystem Wasserstoff und Sauerstoff exakt in dem Moment, in dem der Motor sie benötigt. Die Gase werden dem Verbrennungsprozess zugeführt und optimieren die Effizienz des Dieselmotors erheblich. Das Ergebnis sind niedrigere Kraftstoffkosten, reduzierte Emissionen und eine bessere Gesamtperformance schwerer Maschinen und Nutzfahrzeuge. Besonders interessant ist dabei die wirtschaftliche Hebelwirkung für Flottenbetreiber. Bereits moderate Kraftstoffeinsparungen entfalten bei tausenden Betriebsstunden pro Jahr enorme Effekte auf die Kostenstruktur. dynaCERT berichtet von Einsparpotenzialen im Bereich von 5 bis 15 %, während gleichzeitig Schadstoffemissionen massiv sinken können. Gerade bei Fernverkehrs-LKW, Bergbaugeräten, Hafenlogistik, Generatoren oder Öl- und Gas-Anlagen entsteht daraus ein attraktiver Return-on-Investment.

dynaCERT's Einsparungen setzen direkt an der Quelle an. Die Geräte lassen sich ganz einfach und schnell nachrüsten. Quelle: www.dynacert.com

Hinzu kommt ein zweiter strategischer Baustein: Die digitale Emissionsplattform HydraLytica™. Diese Software überwacht die CO2-Reduktionen und Kraftstoffersparnisse in Echtzeit. Damit entwickelt sich dynaCERT zunehmend von einem klassischen Hardwareanbieter hin zu einem datengetriebenen Cleantech-Unternehmen. Die Kombination aus Effizienztechnologie, Datenplattform und möglicher Monetarisierung von Emissionsrechten könnte somit künftig zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. dynaCERT ermöglicht es, bestehende Systeme nachzurüsten, ohne dass kostenintensive Neuanschaffungen von Fahrzeugen oder Stromerzeugern notwendig sind. Damit leisten die Kanadier auch einen Beitrag zur Umwelt-Circonomy, ganz nach dem Prinzip „Aufrüsten statt wegwerfen“.

Südostasien wird zum strategischen Türöffner

Besonders dynamisch entwickelt sich derzeit die Expansion nach Vietnam. Dort trifft dynaCERT auf einen Markt, der wie geschaffen für die Technologie erscheint. Mehr als 3,5 Mio. dieselbetriebene Schwerlastfahrzeuge, Busse und Baumaschinen bilden ein enormes Nachrüstungspotenzial. Gleichzeitig steigen die Energiepreise stark an, während die Regierung das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 verfolgt. Unternehmen stehen somit unter doppeltem Druck: Kosten senken und Emissionen reduzieren. Zuletzt wurde der Markteintritt bemerkenswert schnell vorangetrieben. Die ersten Pilotinstallationen laufen bereits in Logistikzentren in Ho-Chi-Minh-Stadt, Hanoi und Hải Phòng. Parallel dazu wurden strategische Partnerschaften mit der renommierten Technischen Universität HCMUT sowie einem führenden vietnamesischen Öl- und Gasunternehmen geschlossen. Besonders die akademische Zusammenarbeit besitzt Signalwirkung, da dadurch die Technologie unter lokalen Bedingungen validiert und wissenschaftlich begleitet wird. Noch wichtiger ist jedoch die politische und industrielle Verankerung im Markt. dynaCERT spricht mittlerweile direkt mit staatlichen Institutionen, Logistikunternehmen und Energiebetreibern vor Ort. Vietnam könnte damit weit mehr als nur ein Einzelmarkt werden. Vielmehr entsteht gerade ein potenzieller Brückenkopf für die gesamte ASEAN-Region. Gelingt dort der operative Durchbruch, öffnet sich für dynaCERT ein riesiger adressierbarer Markt mit Millionen potenzieller Anwendungen.

IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit President & Direktor Bernd Krüper über die neue Wasserstoff-Ökonomie und die aufkommende Relevanz im Verteidigungsgeschäft. Hier geht´s zum Video...

https://youtu.be/icxlB70MQFM?si=GJ2g8MrZ2Bm1m7IE

Carbon Credits – Der unterschätzte Umsatzhebel

Der wohl spannendste Aspekt der Investmentstory liegt inzwischen nicht mehr ausschließlich im Verkauf der Geräte selbst. Vielmehr könnte sich die Monetarisierung von CO2-Einsparungen als zweiter Wachstumsmotor etablieren. Denn hier kommt die Verra-Zertifizierung ins Spiel, die dynaCERT zuletzt massiv aufgewertet hat. Durch HydraLytica™ lassen sich Emissionsreduktionen einzelner Fahrzeuge präzise erfassen und dokumentieren. Damit eröffnet sich perspektivisch der Zugang zum globalen Markt für handelbare CO2-Zertifikate. Für Flottenbetreiber entsteht dadurch ein zusätzlicher wirtschaftlicher Anreiz, die Technologie einzusetzen. Die Investition könnte sich künftig nicht nur über geringeren Dieselverbrauch amortisieren, sondern zusätzlich über den Verkauf generierter Carbon Credits. Besonders in regulierten Märkten mit hohem ESG-Druck wird dieses Modell zunehmend attraktiver. Strategisch verändert sich dadurch auch die Bewertungsperspektive des Unternehmens. Denn wiederkehrende Erlöse aus Zertifikaten und Datenservices besitzen deutlich höhere Margen als das klassische Hardwaregeschäft.

Fazit: dynaCERT öffnet ein neues Kapitel der Wasserstoff-Ökonomie

dynaCERT adressiert kein Zukunftsszenario in fernen Dekaden, sondern ein akutes Problem der Gegenwart: Millionen bestehender Dieselmotoren müssen effizienter und sauberer werden, lange bevor vollständige Wasserstoff- oder Elektromobilität global Realität ist. Mit der zertifizierten HydraGEN™-Technologie sitzt dynaCERT derzeit an einem seltenen strategischen Sweet Spot zwischen Wirtschaftlichkeit, Regulierung und Dekarbonisierung. Die aktuellen Fortschritte in Vietnam könnten sich dabei als weit wichtiger erweisen, als ein gewöhnlicher Auslandseintritt. Sollten die Kanadier dort den Sprung von Pilotprojekten zu großflächigen Flottenlösungen schaffen, wäre dies ein möglicher Blaupausen-Effekt für viele Regionen der Welt. Auf Managementebene hat das Unternehmen zuletzt wichtige Weichen gestellt. Gründer Jim Payne zog sich nach rund 14 Jahren aus dem operativen Tagesgeschäft zurück und wechselte in die Rolle des Chairman. Mit Kevin Unrath übernahm ein vergleichsweise junger Manager den CEO-Posten, der zuvor bereits als COO zentrale Vertriebs- und Skalierungsprozesse begleitet hatte. Das Setup ist vielversprechend!

Analyseseitig lässt sich nun mathematisch starten. Die Analysten von GBC Research haben in ihrer Erstbewertung vom September 2025 beginnende Erlöse modelliert und sehen das Unternehmen damit an einem entscheidenden Punkt. Im Initial-Report unterstellen die Experten bereits Umsätze von 21 Mio. CAD für das Jahr 2026. Der entscheidende Unterschied zur bisherigen Phase: dynaCERT lebt nicht länger von Testumsätzen mit Pilotcharakter, sondern von einem Produkt, das sich zunehmend im realen Markt beweisen kann. Mit dem international zertifizierten HydraGEN™-System, einer klareren Vertriebsstory und wachsendem Konferenz- und Partnerinteresse rückt die Kommerzialisierung sichtbar in den Vordergrund.

Im 9-Monats-Chart kann die dynaCERT-Aktie einen signifikanten Ausbruch mit Volumen zeigen. Aktuell zeigt das Bollinger-Band einen bevorstehenden Ausbruch nach oben an. Lang mussten Anleger warten, nun geht die Rechnung auf! Quelle: LSEG Refinitiv vom 17.05.2026

Auf Basis eines DCF-Modells und zentraler Markthypothesen vergibt GBC ein "Buy" mit einem 12-Monats-Kursziel von 0,75 CAD je Aktie, 500 % über dem aktuellen Niveau von 0,15 CAD. Das impliziert erhebliches Upside-Potenzial, getragen von steigenden Umsätzen, besser werdenden Margen und der strategischen Positionierung im Sektor Cleantech und Wasserstoff. Im Fokus stehen nun der wachsende Rückenwind durch Regulierung, Emissionshandel und industrielle Dekarbonisierung, der im aktuellen Nahost-Konflikt wieder ins Zentrum der Diskussionen rückt. Gerade in diesem Umfeld kann dynaCERT nicht nur einen Krisenbonus ausspielen, sondern auch zum potenziellen Übernahmeziel für größere Industrie- oder Technologiekonzerne werden. Denn hier gibt es erhöhten Bedarf an praxistauglichen Konzepten für eine neue Epoche des Transport- und Logistikgewerbes unter dem Regime tendenziell steigender Rohstoffkosten. Seit Ende April hat der Börsenzug sichtbaren Schwung aufgenommen, die fundamentale Neubewertung könnte sich schnell materialisieren.

CEO Kevin Unrath und President Bernd Krüper präsentieren am 20. Mai auf dem 19. International Investment Forum um 14:30 Uhr ihre globale Strategie. Jetzt kostenlos anmelden!


Das Update erfolgt auf den initialen Report 11/2022


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Quelle: dynaCERT

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André Will-Laudien

Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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