Antimon – unterschätzt, aber unverzichtbar
Antimon gehört zu jenen Metallen, die im öffentlichen Diskurs wenig Beachtung finden, für moderne Industrien jedoch essenziell sind. Es wird in Flammschutzmitteln, Halbleitern, Batterien, Legierungen sowie in sicherheitsrelevanten Anwendungen eingesetzt. Besonders kritisch: Antimon gilt in vielen Einsatzbereichen als kaum substituierbar. Diese Eigenschaft schafft strukturelle Knappheit und führt zu stabil hoher Nachfrage. Antimony Resources adressiert genau diese Nachfrage, indem das Unternehmen auf ein historisch hochgradiges Projekt in einer politisch stabilen Jurisdiktion setzt. Durch die gezielte Exploration und Erweiterung des "Bald-Hill"-Projekts wird nicht nur das Produktionspotenzial, sondern auch die strategische Relevanz des Unternehmens für den Westen deutlich erhöht.

Angebotskonzentration als systemisches Risiko
Die weltweite Antimonproduktion ist stark konzentriert und seit Jahren strukturell angespannt. Das Problem liegt darin, dass über 70 % der weltweiten Antimonproduktion aus China und weitere signifikante Mengen aus politisch sensiblen Regionen wie Russland oder Tadschikistan stammen. Damit findet ein Großteil der Förderung in wenigen Ländern statt, während westliche Volkswirtschaften nahezu vollständig auf Importe angewiesen sind. Diese Abhängigkeit wird in Zeiten geopolitischer Konflikte zunehmend zur Schwachstelle. Exportkontrollen, politische Einflussnahme und logistische Unsicherheiten verschärfen das Risiko zusätzlich. Antimony Resources reagiert darauf, indem es eine brisante Liegenschaft in einer stabilen Jurisdiktion vorantreibt, die potenziell in der Lage ist, einen signifikanten Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten. Die analytische Betrachtung zeigt: Je größer die Knappheit und je kritischer der Rohstoff, desto höher ist die strategische Prämie, die Investoren und Staaten bereit sind, für sichere Förderstandorte zu zahlen.

Nordamerika - Dreh- und Angelpunkt einer internationalen Rohstoffstrategie
Nordamerika steht im Zentrum strategischer Überlegungen, da Versorgungssicherheit, regulatorische Transparenz und Infrastruktur zusammenkommen. Projekte, die in dieser Region realisiert werden, erhalten nicht nur ökonomische, sondern auch geopolitische Signale: Sie sind potenziell Bestandteil nationaler Rohstoffstrategien und können auf erhöhte Aufmerksamkeit öffentlicher Metall-Überwachungs- und Beschaffungsstellen hoffen. Antimony Resources profitiert von diesen Trends, da das Bald-Hill-Projekt nicht nur geologisch vielversprechend, sondern auch infrastrukturell optimal angebunden ist. Langfristig gilt es, vor allem für westliche Industrien ihre Importabhängigkeit zu reduzieren. Ziel ist es, die Resilienz wichtiger Lieferketten zu erhöhen. Für die Aktionäre von Antimony Resources könnten die besagten Assets sehr schnell in den Fokus regierungsnaher Beschaffungsstellen geraten.
Bald Hill – Perfekte Geologie trifft Strategie
In New Brunswick gelegen, stellt die Liegenschaft Bald Hill genau eine solche strategische Option dar. Die Lagerstätte ist historisch bekannt und zeichnet sich durch außergewöhnlich hohe Antimongehalte aus. Moderne Exploration hat das Potenzial erstmals systematisch quantifiziert: 2,7 Mio. Tonnen Gestein mit Gehalten von 3–4 % Antimon entsprechen 81.000–108.000 Tonnen enthaltenem Metall.
Gestein mit Gehalten von 3 bis 4% entsprechen über 100.000 Tonnen Metall.
Antimony Resources nutzt diese Daten, um gezielte Bohrprogramme, 3D-Modellierungen und metallurgische Analysen voranzutreiben. Analytisch betrachtet erlaubt dies nicht nur die Abschätzung der potenziellen Ressourcengröße, sondern auch die Bewertung der wirtschaftlichen Hebelwirkung: Die Kombination aus Gehalt, Kontinuität der Mineralisierung und Infrastruktur erhöht das Projekt- und Unternehmenspotenzial deutlich.
Die Zeit drängt: Operative Fortschritte und Skalierungspotenzial
Die Entwicklung des Projekts folgt einem klar strukturierten Pfad: umfangreiche Bohrprogramme, 3D-Modellierung, metallurgische Untersuchungen und regulatorische Vorbereitung greifen ineinander. Antimony Resources hat bis Ende 2025 über 8.000 Bohrmeter abgeschlossen, mehrere hochgradige Zonen identifiziert und das Konzessionsgebiet mehr als verdoppelt. Genauer betrachtet zeigt sich, dass das Unternehmen seine Exploration effizient skaliert und durch metallurgische Tests sowie frühzeitige Stakeholder-Einbindung das Projektrisiko reduziert. Die operative Umsetzung spricht dafür, dass Antimony Resources mittelfristig in der Lage sein könnte, eine wirtschaftlich relevante Ressource zu definieren und damit den strategischen Wert zu realisieren. Die niedrige Bewertung müsste dann den ökonomischen Realitäten folgen.

Noch ist der Einstieg niedrig: Bewertung und strategische Optionalität
Trotz der Größe des konzeptionellen Potenzials bewegt sich die Marktbewertung noch auf einem Niveau, das primär die noch vorhandenen Explorationsrisiken widerspiegelt. Gleichzeitig entsteht eine strategische Optionalität: Sollte es westlichen Staaten gelingen, ihre Abhängigkeit bei Antimon aktiv zu reduzieren, könnten politisch stabile Projekte mit fortgeschrittenem Entwicklungsstand überproportional profitieren. Antimony Resources ist in diesem Kontext besonders interessant, da es auf eine klare Roadmap und finanzielle Vollausstattung zurückgreifen kann. Denn Ende November konnte das Unternehmen 10 Mio. CAD einwerben. Genug für alle Vorhaben im laufenden Jahr.
Fazit: Ein Projekt zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Antimon ist ein kritischer Rohstoff im Spannungsfeld von Industrie, Technologie und Geopolitik. Projekte, die eine glaubwürdige Alternative zu bestehenden Abhängigkeiten bieten, gewinnen an strategischem Gewicht. Antimony Resources vereint hohe Gehalte, Größe, Standortqualität und operative Dynamik. Gelingt der Übergang von konzeptionellem Potenzial hin zu einer definierten Ressource, könnte sich die Wahrnehmung am Kapitalmarkt grundlegend verändern. Analytisch lässt sich festhalten: Das Unternehmen bietet eine strukturierte Möglichkeit, von geopolitisch bedingter Knappheit und strategischer Nachfrage zu profitieren, wobei operative Fortschritte und stabile Finanzierungsbasis die Chancen erhöhen. Für risikobewusste Anleger bleibt Antimony Resources damit eine spannende Story im Sektor kritischer Rohstoffe, die sowohl Fundamentaldaten als auch geopolitische Dynamik abbildet.
