Researchanalyst
29.11.2021, Autor: Stefan Feulner

Wallstreet:Online - Diskrepanz bei Unternehmensbewertung — Großaktionär kauft weiter zu

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Der Börsenhandel erlebte im Jahr 2020 durch die Corona-Lockdowns einen wahren Boom. Eine neue Anlegerschicht, vornehmlich aus der „Generation Z“, fand Gefallen am Kaufen und Verkaufen von Unternehmensanteilen. Steigende Kunden- und Transaktionszahlen verhalfen den Online Brokern entsprechend zu Rekordergebnissen bei Umsatz und Gewinn. Vor allem die Neobroker, die mit dem einfachen Traden über das Smartphone die technikaffine Kundschaft ansprechen, erreichten in diversen Kapitalrunden bereits Milliardenbewertungen. Im Vergleich dazu hinkt die wallstreet:online AG mit dem Smartbroker in Wahrnehmung und Bewertung den Neuankömmlingen der Branche wie Trade Republic & Co. deutlich hinterher. Und dies, obwohl die vorhandenen Assets ein anderes Bild aufzeigen. Ein Blick auf die Lage.


Lesezeit: 10 Minuten

    Neben den coronabedingten Lockdowns führte auch der Handel mit Meme-Aktien zu steigenden Transaktionszahlen bei den Online-Brokern. Quelle: pixabay.com

    Gesamtmarkt

    Corona und die Meme-Aktien

    Der Handel mit Aktien ist wieder en vogue, sogar im Land der Sparbücher und Wachstumszertifikate. Deutschland erlebte im vergangenen Jahr einen Börsen-Boom, der seit den Zeiten des Neuen Marktes Anfang des neuen Jahrtausends nicht mehr beobachtet werden konnte. Im Vergleich zu 2019 investierten rund 2,7 Mio. mehr Menschen in Aktien, Aktienfonds oder aktienbasierte ETFs. Rund 17,5% der Deutschen über 14 Jahre, was rund 12,4 Mio. der Bundesbürger entspricht, besitzen demnach mindestens ein Wertpapierdepot. Vor allem die jüngere Anlegerschaft unter 30 Jahren wuchs mit 600.000 neuen Aktionären überproportional, was laut dem Deutschen Aktieninstitut einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von knapp 70% gleichkommt. 1

    Grund für das Entdecken des Börsenhandels durch die „Generation Z“ war einerseits die Langeweile aufgrund der vielen freien Zeit durch die wochenlangen Lockdowns. Zum anderen schwappte die Welle der „Meme-Aktien“ über den großen Teich. Aktien-Trading wurde plötzlich „fame“. Auf der Community-Plattform Reddit schlossen sich jugendliche Anleger in Börsenforen wie „wallstreetbets“ zusammen, um mit konzertierten Käufen Aktien „to the moon“ zu schießen und gegen die mächtigen Hedgefonds zu wetten, die im Gegenzug auf sinkende Kurse setzten. Das Phänomen wurde als erstes beim Spielehändler GameStop Anfang des Jahres 2021 praktiziert, weitere Aktionen folgten bei Anteilen von AMC Entertainment, Nokia oder Blackberry. Durch hohe Volatilität der Titel und den wachsenden Handel mit Meme-Aktien allgemein profitierten insbesondere auch die Online-Broker.

    Unternehmenshintergrund

    Einzigartige Cross-Selling-Effekte

    Vor allem die neue Generation der Online-Händler, die Neobroker, wurden mit Investorengeldern überhäuft und vervielfachten ihre Unternehmensbewertungen innerhalb kürzester Zeit. Der durch die Meme-Aktien bekanntgewordene US-Neo Robinhood wird aktuell mit einer Marktkapitalisierung von 21,25 Mrd. EUR notiert. Das deutsche Pendant Trade Republic schloss im laufenden Jahr eine Kapitalerhöhung mit einer Bewertung von 4,3 Mrd. EUR ab.

    Kundenzahl Assets under Management Depotvolumen pro Kunde Bewertung
    Smartbroker 190.000 6,8 Mrd. EUR 30.000 EUR 320,72 Mio. EUR
    Trade Republic >1.000.000 >6,0 Mrd. EUR 6.000 EUR 4,30 Mrd. EUR
    Scalable Capital 200.000 2,5 Mrd. EUR 12.000 EUR 1,24 Mrd. EUR
    Im Vergleich zur Konkurrenz ist der Smartbroker bei den verwalteten Kundengeldern (AuM) und dem Depotvolumen pro Kunden der mit Abstand größte Neobroker Deutschlands. Quellen: Angaben der jeweiligen Unternehmen / Angaben zu Scalable: Bloomberg

    Kaum jemand kennt sich in der Branche der Finanzcommunitys besser aus als der Gründer, Aufsichtsrat und über sein Vehikel AKD Private Equity GmbH mit über 56,5% größte Aktionär der wallstreet:online-Gruppe, André Kolbinger. Die Diskrepanz in der Unternehmensbewertung nutzte Kolbinger jüngst, um im Gegenwert von 818.000 EUR Aktien des von ihm 1998 gegründeten Unternehmens aufzustocken. Das Lebenswerk von Kolbinger liegt seit März in den Händen des neuen CEO Matthias Hach.

    2,3 Mrd.

    Page Impressions erreichte die wallstreet:online-Gruppe im ersten Halbjahr 2021 und ist damit die größte Finanz-Community in der DACH-Region.

    Mit ihm bekam die wallstreet:online AG einen der Köpfe der Szene, der in den vergangenen Jahren Führungspositionen unter anderem bei Comdirect, Flatex, der Onvista Bank oder E-Trade innehatte und die Gruppe auf eine neue Ebene hieven soll. Hach übernahm neben dem Amt des CEO bei wallstreet:online auch die Führungsrolle bei der Smartbroker-Betreibergesellschaft wallstreet:online capital AG, an der die wallstreet:online AG inzwischen mehr als 95% hält.

    Die Voraussetzungen für ein weiterhin rasantes Wachstum könnten dabei hinsichtlich der Cross-Selling-Effekte zwischen den Segmenten „Social & Media“ und „Transactions“ besser nicht sein. Mit den seit Jahren gewachsenen Portalen wallstreet-online.de, boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und ARIVA.de stehen mehr als 830.000 registrierte Nutzer bereit, künftig über den Smartbroker zu handeln. Im ersten Halbjahr wurden monatlich 376 Mio. Seitenabrufe gemessen, was einem Plus von 37% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gleichkommt. Der Umsatzanteil des Social & Media Segments war in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres für 55% der Gesamtumsätze der wallstreet:online-Gruppe verantwortlich und wuchs im Jahresvergleich organisch um rund 40% mit einer EBITDA-Marge von rund 36%. Damit unterstrich die wallstreet:online AG einmal mehr ihre Position als mit Abstand größter verlagsunabhängiger Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und größte Finanz-Community.

    Der Ein-Jahreschart inkl. Volumen zur wallstreet:online AG. Quelle: S&P CapitalIQ Pro, Stand: 26.11.2021

    Aktuell liegt der Anteil der Erlöse im Transaktionsgeschäft noch bei 45%. Bei dem erwarteten weiterhin starken Wachstum des Smartbrokers - im ersten Halbjahr 2021 wurden die Umsätze nahezu verdoppelt - , dürfte sich dies in den nächsten Jahren zügig ausdehnen. Das betreute Kundenvermögen ist zum 30.06.2021 auf 6,8 Mrd. EUR gestiegen und hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt mehr als verdreifacht. Insgesamt verfügt die Gruppe per 30.06.2021 über mehr als 187.000 Depots, davon über 142.000 Kunden beim Smartbroker. In der gesamten wallstreet:online-Gruppe konnten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 57% auf 23,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Das operative EBITDA vor Neukundengewinnungskosten für den Smartbroker stieg auf 9,0 Mio. EUR.2

    Für das Gesamtjahr planen die Berliner die Kundenschallmauer von 200.000 zu durchbrechen. Aufgrund der positiven Entwicklung des ersten Halbjahres bleiben auch die Umsatzziele zwischen 45 Mio. EUR und 50 Mio. EUR und einem EBITDA von 4 Mio. EUR bis 6 Mio. EUR nach Marketingkosten bestehen.

    Produkt-Mix überzeugt

    Smartbroker – Ein Neobroker Plus

    Der Produkt-Mix von Smartbroker ist einzigartig. Zum einen kommen die Gebühren nahe an die eines Neobrokers heran. Die Auswahl von rund 40 Handelsplätzen, darunter sämtliche Börsen in Deutschland, gleichen wiederum der eines Full-Service-Brokers. Mit der angeschlossenen Community und rund 830.000 Usern, einem absoluten Alleinstellungsmerkmal, haben die Berliner das Heft in der Hand, Information und Transaktion zu vernetzen. So soll der Smartbroker in Artikel eingebunden werden und Leser sollen mit wenigen Mausklicks eine Aktie, über die sie gerade eine Analyse gelesen haben, in ihr Depot legen können. Dies wiederum befruchtet sowohl die Handelsaktivität als auch das Wachstum an Kundendepots.

    1+1=3

    "Und zwar sowohl für unsere Nutzer, als auch aus Sicht der Investoren", so CEO Matthias Hach zu den Synergien der Geschäftsbereiche.

    Unüblich für einen Neobroker ist auch das hohe Depotvolumen pro Kunden. Während ein Trade Republic-Kunde im Durchschnitt rund 6.000 EUR auf dem Depot liegen hat, ist es beim Smartbroker mit über 30.000 EUR das Fünffache. Insgesamt belief sich das verwaltete Kundenvermögen beim Smartbroker auf 6,8 Mrd. EUR. Damit ist man bei den beiden Kennzahlen der größte Neobroker Deutschlands. Wie CFO Roland Nicklaus im Rahmen des kürzlichen Eigenkapitalforums der Deutschen Börse verkündete, soll die 10 Mrd. EUR-Schallmauer spätestens im Januar des kommenden Jahres fallen.3

    Aufbruchstimmung auf allen Ebenen

    Neben dem Ziel, Börsenportale, Community und Finanzdienstleistungen noch enger zu verbinden und dem finanzaffinen Menschen im deutschsprachigen Raum eine einzigartige Plattform zu bieten, drückt CEO Matthias Hach weiter aufs Tempo. Neben dem Personalausbau bei Entwicklern, Vermarktern und Kundenbetreuern konnte Mitte September auch das Führungsteam verstärkt werden. Mit Stefan Fischer, Dietmar Gabor und Christian Wendrock-Prechtl sind drei erfahrene comdirect-Manager an die Spree gewechselt.

    Stefan Fischer arbeitet seit September 2021 als Managing Director Marketing & Sales. Zuvor war er in vergleichbaren Positionen bei der comdirect, der ERGO- Versicherungsgruppe und Europcar Germany tätig und gilt in der Branche schlichtweg als „Marketing-Guru“. Dietmar Gabor übernahm Anfang August 2021 die Position als Managing Director Legal, Compliance, Anti-Money Laundering & Data Protection, während Christian Wendrock-Prechtl als Managing Director, zuständig für die Bereiche User Interface, User Experience und das Front End Development verantwortlich zeichnet. Wendrock-Prechtl hat in seiner Karriere schon zahlreiche Preise gewonnen, beispielswiese den German Design Award in Gold, den German Brand Award in Gold oder den Red Dot Award für hohe Designqualität der comdirect App.

    Durchbruch in der Wahrnehmung – Die App kommt

    Um die Wahrnehmung als Neobroker in der breiten Öffentlichkeit endgültig zu erlangen, dürfte der Launch der Smartphone-App im ersten Halbjahr des Jahres 2022 sorgen. Die nach Angaben moderne, umfangreiche und zugleich nutzerfreundliche App soll mit einem niedrigschwelligen Angebot ausgestattet sein, um auch „Börsen-Neulinge“ anzusprechen und damit die Kundenbasis zu erweitern.

    10 Mrd. EUR

    Assets under Management will der Smartbroker Anfang des nächsten Jahres erreichen. Bereits jetzt ist er mit 6,8 Mrd. EUR der größte Neobroker Deutschlands.

    Mit der Erweiterung der KWG-Lizenz von Wertpapierhandelsbank auf Wertpapierinstitut - eine Entscheidung der BaFin wird im ersten Quartal erwartet - entsteht für die Betreibergesellschaft des Smartbrokers zudem eine deutliche Ausdehnung des Geschäftsmodells. Neben dem Betrieb des Finanzkommissiongeschäfts, der Finanzportfolioverwaltung, dem Eigenhandel und dem Depotgeschäft soll es zukünftig auch möglich sein, das Business in seinem heutigen Setup weiter zu optimieren und für die künftige Marktentwicklung wettbewerbsfähig und gut aufzustellen. Bis 2024 läuft die Zusammenarbeit DAB/BNP, die jedoch vorzeitig gekündigt werden könnte. Mit der ausgeweiteten Lizenz wäre neben einer neuen App auch der Aufbau einer neuen Plattform gegeben, was langfristig zu einer deutlichen Steigerung der Margen führen dürfte.

    Im ersten Halbjahr 2022 soll die Smartbroker App gelauncht werden. Dann wird CEO Matthias Hach seine Börsengeschäfte auch hausintern und unterwegs erledigen können. Quelle: wallstreet-online AG

    "Payment for Orderflow-Verbot"- So what?

    Für heftigen Wirbel in der Fintech-Szene sorgte in den vergangenen Wochen ein Entwurf der EU-Komission, Rückvergütungsprovisionen, das sogenannte „Payment for Orderflow" zu verbieten. Konkret geht es um die Tatsache, dass Broker von ihren Handelspartnern Vergütungen bekommen, wenn sie ihre Trades an die Handelspartner weiterleiten. Bei Trade Republic zum Beispiel werden die Trades über den Dienstleister Lang & Schwarz abgewickelt. Der wiederum zahlt eine Provision an Trade Republic dafür, dass der Neobroker Lang & Schwarz die Transaktionen liefert. Die Abhängigkeit von einem Handelspartner könnte in diesem Beispiel durchaus existenzbedrohend sein.

    Beim Smartbroker steht man der Lage entspannter gegenüber. Zum einen, so CEO Matthias Hach, „ist gar nicht klar, ob es überhaupt zu einem Verbot kommen wird. Die EU-Kommission hat einen Entwurf vorgelegt, aber die Diskussion ist noch lange nicht beendet. Wir bieten unseren Kunden rund 40 Handelsplätze an, darunter sämtliche Börsen in Deutschland. Unsere Kunden haben die volle Auswahl und können sich den Handelsplatz mit den besten Preisen aussuchen.“ Aber auch für den Fall eines Verbotes sei man gewappnet. „Sollte es tatsächlich zu einem Verbot kommen, könnte man darüber nachdenken, die Ordergebühren leicht anzuheben, um die fehlenden Kickbacks zu kompensieren. Ich glaube, dass der allergrößte Teil unserer Kunden das verstehen würde. Selbst wenn ein Trade 5 oder 6 EUR kosten würde, wären wir immer noch unglaublich günstig. Erst vergangene Woche wurden wir in einem Vergleichstest von „Finanztest“ als günstigster Anbieter ausgezeichnet – wohlbemerkt in allen Musterdepots“, so Hach gegenüber researchanalyst.com.

    SWOT- Ein Kurzüberlick

    Stärken

    • Kombination von Finanzcommunity und Online Broker einzigartig
    • Jahrzehntelange Expertise im Community-Aufbau
    • Management mit langjähriger Erfahrung im Online Brokerage
    • Enorme Cross-Selling-Möglichkeiten

    Schwächen

    • Durch Finanzierung rein aus dem operativen Cash-Flow schwächere Finanzausstattung vs.
      Peer-Group
    • Fehlende Wahrnehmung als Neobroker
    • Börsennotiz als Hemmschuh für die Bewertung

    Chancen

    • Weiterer Ausbau im Bereich Social & Media durch technische Neuerungen führt zur Steigerung der Reichweite und höhere Werbeeinnahmen
    • Launch der Smartbroker-App ebnet Weg für neue Zielgruppe
    • Engere Verzahnung der Segmente „Social & Media“ und „Transaction“ erhöht Transaktionsvolumen
    • Erweiterung der KWG-Lizenz führt zur Unabhängigleit und höheren Margen

    Risiken

    • Nachlassender Werbeumsatz im Portalgeschäft durch wirtschaftliche Rezessionstendenzen
    • Nachhaltig negatives Börsenumfeld führt zu Reduzierung der Handelsaktivitäten
    • Zeitweise Ausfälle der Handelssysteme in Spitzen können zu finanziellen Schäden führen
    • Starke Konkurrenz mit besserer Finanzausstattung
    Mit der mobile Version des Smartbrokers und der weiteren Verzahnung der einzelnen Segmente ist die wallstreet:online AG für die Zukunft bestens gerüstet. Quelle: wallstreet-online AG

    Die Weichen sind gestellt

    Die wallstreet:online AG ist für die Zukunft bestens gerüstet. Mit der Kombination aus Community und Finanzdienstleistung besitzen die Berliner ein starkes Alleinstellungsmerkmal. Durch den Launch der Smartphone-App dürfte die Wahrnehmung als Neobroker deutlich verstärkt werden. Auch die Erweiterung der KWG-Lizenz bietet dem Smartbroker, respektive der wallstreet:online AG, große Wachstumschancen. Im Vergleich zur Peer-Group besteht eine deutliche Schere in der Bewertung. Bereits jetzt ist der Smartbroker mit 6,8 Mrd. EUR an verwalteten Kundengeldern die Nummer eins der Neobroker in Deutschland. Jedoch beträgt die Marktkapitalisierung der wallstreet:online AG mit 320,72 Mio. EUR lediglich knapp 7,5% der Bewertung von Trade Republic.

    Quellen / Hinweise:
    1. Deutsches Aktieninstitut Beitrag Deutsches Aktieninstitut
    2. Unternehmensangaben Website von wallstreet:online
    3. Auftritt CFO beim Eigenkapitalforum 2021 Videomitschnitt

    Interessenskonflikt

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    Keyfacts
    ISIN: DE000A2GS609
    Kürzel WSO1
    Letzter Kurs, Stand: 26.11.2021 23,00 EUR
    Aktienanzahl 15,10 Mio.
    Marktkapitalisierung 320,72 Mio. EUR
    Index Frankfurt Stock Exchange (Basic Board)
    Branche Finanzdienstleister
    Aktionärsstruktur AKD Private Equity GmbH 56,5%, Management 7,5%, Free Float 37%
    Analysten / Kursziele Hauck & Aufhäuser (30 EUR), Warburg Research (34 EUR), Bankhaus Metzler (35 EUR), GBC Research AG (37,70 EUR), Alster Research (30 EUR)
    Umsatz (2021e) 51,85 Mio. EUR
    EBITDA (2021e) 6,73 Mio. EUR
    Homepage www.wallstreet-online.ag
    CEO Matthias Hach
    Quelle: Unternehmensangaben, S&P CapitalIQ Pro, Stand: 26.11.2021
    Medienkommentare

    Autor
    Autor
    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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